Software-Anwendungen verstehen das Internet-of-Things als ihr Nervensystem

Das Internet of Things eröffnet neue Möglichkeiten, Echtzeit-basierte Einblicke in die tatsächliche Funktionalität von Systemen und Prozessen zu erlangen. Wie können Sie hierfür die IT- und OT-Datenintegration in Ihrem Unternehmen nachhaltig gestalten und u.a. das Potenzial für Kosteneinsparungen vollständig ausschöpfen?

Lesen Sie den vollständigen Artikel der evosoft GmbH in der Ausgabe 111 (04/2021) des Sensorik Magazins.

 

Wie lassen sich Shopfloor und IT unter einem Security-Konzept vereinen?

Erfahren Sie von unseren Experten David Weichart und Stefan Jäger mehr über vertikale Digitalisierungs-Lösungen. Lernen Sie Best Practices bzgl. der OT/IT-Konnektivität kennen, welche Herausforderungen sich bei bestehenden und neuen Anlagen ergeben und wie eine Hybrid / Cloud-sichere Datenverarbeitung aussehen kann. Jetzt zum kostenfreien Vortrag anmelden!

Termin: 04. Mai 2021, 15:00 – 16:30 Uhr

 

 

Meet evosoft at HANNOVER MESSE from 12 to 16 April 2021.
Take a tour through our virtual showroom and learn more about our highlights IT-OT Connectivity / Tailored Digital Twin / Web Of Things / Camera Based Material Tracking / Flow Optimization Services / and much more. Discuss live with our experts and find customized #digitalization solutions that bring your company to the top.

 

evosoft auf dem virtuellen European Partner Leadership Summit 2021. Kommen Sie mit unseren Experten Torsten Lahr und Hannsgeorg Harles ins Gespräch und erfahren Sie mehr darüber, wie Kreativität und Innovation die digitale Transformation vorantreiben.

 

Efficient Process Optimization – How to Gain Maximum Efficiency with Minimal Invest

Learn how continuous optimization based on AI generates significant impact in manufacturing processes: AdvFlow – Your production assets in optimal operating conditions at all times.

 

Im Rahmen der AWS Manufacturing & Industrial IoT Web Week 2020 hat die evosoft GmbH die innovative Software-Lösung „AdvFlow“ aus der Flow Optimization Suite (FOS) vorgestellt. AdvFlow steht für effiziente Prozessoptimierung in der fertigenden Industrie und Logistik.

Wie erreichen Sie maximale Effizienz mit minimalen Investitionen? Durch effiziente Prozessoptimierung in Echtzeit. Erfahren Sie von Experten der evosoft und von Siemens Advanta, wie Sie mit AdvFlow und mit Hilfe von künstlicher Intelligenz Ihre Fertigungsprozesse kontinuierlich optimieren können.

Sehen Sie die Aufzeichnung der AWS Web Week und erhalten Sie Informationen über die neuesten innovativen Cloud-Lösungen in der Industrie und Fertigung. Die Aufzeichnungen sind frei zugänglich:

 

 

Sie möchten weitere Informationen zu effizienter Prozess-Optimierung in Echtzeit und den Möglichkeiten in Ihrem Unternehmen erhalten? Sprechen Sie mit unseren Experten.

 

In turbulenten Zeiten ist es wichtiger denn je, die Zukunft im Blick zu behalten. Nutzen Sie die Möglichkeiten der Digitalisierung, um gestärkt aus der Krise hervorzugehen.

In unseren virtuellen Workshops möchten wir Ihnen Ansätze aufzeigen, wie Sie die Digitalisierung in Ihrem Unternehmen vorantreiben.

Sehen Sie sich das Workshop-Angebot an und nehmen Sie kostenfrei teil:

 

Mission AI Hackathon 2020 erfolgreich abgeschlossen. Nach 10 Stunden harter Arbeit präsentierte das evosoft-Team eine end-to-end-Lösung, die Anlagenbetreibern von Fertigungslinien helfen kann, Daten aus alten Maschinen ohne Sensoren zu gewinnen.

 

Jedes Jahr veranstalten die Teilnehmer der Siemens Architektenweiterbildung („Senior Software Architect Learning Programs, SSWA“) einen Hackathon. Der diesjährige AI Hackathon des SSWA Run 11 fand am 27. Januar 2020 in Erlangen im Learning Campus Training Center statt. Die Aufgabe des Hackathons bestand darin, eine AI (Artifical Intelligence) Lösung auf Basis von Azure zu entwickeln.

 

 

Insgesamt bewarben sich 14 Teams mit ihren Ideen, wovon 6 Teams ausgewählt wurden, um am Hackathon teilzunehmen. Die evosoft GmbH ging mit einem interdisziplinären Team, bestehend aus Data Scientisten, Software Developern und Testern aus den Bereichen APS, BS und DSI, an den Start. Zudem schlossen sich auch zwei Architekten aus Siemens CT und Siemens DI.

Die Teammitglieder waren:

Kristina Smiljkovic, Nadine Metzger, Michael Gross, Andreas Schieb, Pauline Van Nies, Andre Burkovski, Thiemo Daubner, Thorsten Kastner, Tobias Horneber, Tobias Kufner, Ben Vlayen, Chintan Singh Setia

 

 

10 Stunden lang beschäftigte sich das Team mit dem Thema: „Computer Vision in der Fertigung“ (Computer Vision in Manufacturing). Am Ende wurde die fertige Applikation auf Azure im Rahmen eines 10-minütigen Pitch Thomas Hahn (CT) und Frances Paulisch (Healthineers) vorgestellt, die von der Lösung begeistert waren.

 

 

Problem:

Viele Anlagenbetreiber von Fertigungslinien möchten an der Digitalisierung teilnehmen und bspw. ihre Maschinen vernetzen oder Daten ihrer Produktionslinie auswerten. Jedoch sind ältere Anlagen, sog. Brownfield-Anlagen, nicht mit Sensoren o.Ä. ausgestattet. Deshalb stehen oft keine Daten zur Verfügung.

 

Lösung:

Eine mögliche Lösung für das Problem ist der Einsatz von Smart Kameras, die den laufenden Produktionsprozess filmen und die gewünschten Daten extrahieren.

Im Rahmen des Projektes „Augmented Machine Vision“ (AMV) wurden kürzlich drei auf Raspberry-Pi basierende Kameras über dem evosoft Anlagenmodell (Marienbergstr. 82, 1. OG) installiert, um den Herstellungsprozess aufzuzeichnen. Das evosoft Anlagenmodell simuliert eine Produktionslinie, das Werkstücke mit und ohne Deckel fertigt. Sowohl die Werkstücke als auch die Deckel können dabei entweder blau, rot oder weiß sein. Die Fertigungslinie enthält eine Speicherplatte für nicht aktive Werkstücke, die bis zu 6×6 verschiedene Werkstücke aufnimmt.

Die Herausforderung besteht darin, anhand des Videostreams der Kameras herauszufinden, welche Werkstücke (Körperfarbe) in welchem Zustand (mit oder ohne Deckel) sich an welcher Stelle auf der Speicherplatte befinden.

 

Technologie & Methodik:

Während des Hackathons wurde die Machine Vision Lösung mit Hilfe verschiedener Azure Services erfolgreich in der Cloud umgesetzt. Zusätzlich dazu zeigte das Team auch, dass die Applikation auch außerhalb der Azure Cloud auf einem Edge Device (Raspberry Pi) laufen kann.

Bewundernswert ist, dass das Team während des Hackathons nicht nur wie weit verbreitet einen Azure Machine Vision Service getestet hat. Stattdessen hat das interdisziplinäre Team innerhalb kurzer Zeit eine komplette Lösungsapplikation entwickelt, um die Bilddaten des Anlagenmodells zur Verfügung zu stellen.

Hierbei zeigte sich wieder die einzigartige Situation von Data Science bei evosoft – hier heißt Data Science nicht nur modellieren, sondern auch integrieren in eine fertige Softwarelösung.

 

 

Durch die Umsetzung eines Machine Vision Prototypes in Azure hat das Team den Grundstein für weitere UseCases in Azure gelegt.

 

 

Am 19. Oktober fand die neunte „Lange Nacht der Wissenschaften“ in Nürnberg, Fürth und Erlangen statt. An über 150 Standorten – von Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Museen, Instituten bis hin zu Unternehmen – stand die gesamte Metropolregion Nürnberg ganz im Zeichen der Wissenschaft. 

In diesem Jahr lud auch zum ersten mal die evosoft GmbH die technikinteressierte Öffentlichkeit zum Entdecken und Mitmachen in ein. Von 18 bis 1 Uhr durften alle Nachtwschwärmer in der Firmenzentrale in Nürnberg ihren Wissensdurst stillen.

 

 

Dabei boten sich den Besuchern spannende Einblicke in die vielfältigen Themengebiete der evosoft. Unter den drei Kategorien Data Analytics, Internet of Things und Digital Factory wurden spannende Vorträge, Experimente und Showcases vorgestellt, um Wissenschaft erlebbar zu machen. Im Mittelpunkt des Abends standen die Fragestellungen, was Industie 4.0 bedeutet, wie Steuerungstechnik und Cloudtechnologie zusammenarbeiten oder wie eine Handy-App die Störung einer Anlage identifizieren kann. Für die zahlreichen Fragen der interessierten Besucher standen die evosoft-Mitarbeiter vor Ort als „Wissensquellen“ zur Verfügung und vermittelten die komplexen Themen auf einfache Art und Weise.

 

 

Ein besonderes Highlight war die „FC Bayern Greenkeeper App“, welche dem Greenkeeper die Arbeit mit dem „Heiligen Rasen“ erleichtern soll und die Spielfläche für die Übertragungskameras immer im schönsten Grün erstrahlen lassen soll. Sensoren sammeln Daten, wie zum Beispiel die Bodenfeuche, den Salzgehalt, den Lichteinfall, die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit. Diese Daten werden von der App gesammelt, ausgewertet und in Handlungsempfehlungen umgewandelt. Auf Basis von Algorithmen können Rasenkrankheiten vorhergesagt und entsprechend präventiv behandelt werden. Für den FC Bayern ergeben sich daraus zwei Vorteile: Ein teuerer Austausch des Rasens, ausgelöst durch Krankheiten, kann verhindert werden und die hochwertige Rasenpflege sogt für ein optimales Spielerlebnis an den Spieltagen.

 

 

Ein weiterer Besuchermagnet war die Tour durch die Laboranlage inklusive Demonstration des Anlagenmodells. Hier wurden die evosoft Solutions WOT (Web Of Things) und AdvFlow im Live-Experiment vorgeführt.

Kollegen vom Standort Ungarn brachten die Showcases „Ball Balancing Table“ und „MindMixer“ mit nach Nürnberg. Mit Hilfe des „MindMixers“ konnte den Besuchern auf spannende Art und Weise veranschaulicht werden, wie industrielle Automatisierung funktioniert. Die „Hobby-Wissenschaftler“ hatten hier die Möglichkeit, sich ihren individuellen evosoft-Cocktail automatisiert mixen zu lassen.

 

 

Zahlreiche Besucher fanden in dieser Nacht den Weg in die Marienbergstraße und liesen sich die unterschiedlichen Showcases erklären. Für die evosoft eine gelungene Veranstaltung, die ihren Teil zur langen Wissenschaftsnacht beigetragen hat. Wir freuen uns auf die nächste Nacht in zwei Jahren. Bis zur #ndw21!

 

 

AWS Industrial Software Competency

Im Rahmen des „AWS Summit Switzerland“ im schweizerischen Baden hat die evosoft GmbH – als Teil von Siemens IoT Services – die „AWS Industrial Software Competency“-Zertifizierung für Systemintegratoren erhalten.

evosoft wird als Partner im Consulting-Bereich des „AWS Industrial Software“-Partnernetzwerks gelistet.

AWS ermöglicht skalierbare, flexible und kostengünstige Lösungen für Start-ups von globalen Unternehmen. Um die nahtlose Integration und Bereitstellung dieser Lösungen zu unterstützen, hat AWS das „AWS Partner Competency Program“ ins Leben gerufen. Das AWS-Kompetenzprogramm hilft Kunden, die weltweit besten APN-Partner zu identifizieren und auszuwählen, welche die technische Kompetenz und den Kundenerfolg in speziellen Lösungsbereichen und Branchen nachgewiesen haben.

Um die Bezeichnung „AWS Competency“ zu erhalten, unterziehen sich die APN-Partner einer strengen technischen Validierung im Zusammenhang mit branchenspezifischer Technologie. Diese Validierung gibt den Kunden die Gewissheit, dass sie sich für APN-Partnerlösungen aus Zehntausenden im AWS-Partnernetzwerk entscheiden.

„Die evosoft GmbH ist stolz darauf, einer der ersten APN-Partner zu sein, welcher den ‚AWS Industrial Software Competency status‘ erreicht hat“, sagt Dr. Marie-Catherine Fritsch, Geschäftsführerin der evosotft GmbH.

Weiterführende Informationen finden Sie hier:
https://new.siemens.com/global/en/products/services/iot-siemens/aws-partnership.html

 

An einem Wochenende im März 2019 veranstaltete das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) den BMVI Data-Run – einen Hackathon, bei dem 24 Stunden Zeit zur Verfügung standen, um innovative Mobilitätslösungen zu entwickeln. Der BMVI stellte drei Fragestellungen zur Verfügung, aus denen die Teilnehmer ihren Favoriten auswählen konnten:

  • Challenge 1: Mehr Sicherheit am deutschen Drohnen-Himmel
  • Challenge 2: Digitale Fahrrad-Hacks
  • Challenge 3: MFund (Modernitätsfonds) – Open Innovation

Den Startschuss für den zweitägigen Marathon gab Steffen Bilger, der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur.  Insgesamt nahmen 15 Teams aus ganz Deutschland teil, darunter auch das Team „[M] = (Mobility)²“ von evosoft & Siemens Mobility:

  • Nadine Metzger (evosoft GmbH)
  • Mihai Radulescu Kobler (evosoft GmbH)
  • Andres Gonzalez Guilarte (Siemens Mobility)
  • David Montgomery (Siemens Mobility)

Nach einer langen Freitagnacht und einem ausgiebigen Samstagmorgen präsentierte das Team die ausgearbeitete Idee eines „Blockchain-basierten Mobilitäts-Marktplatzes“ in einem dreiminütigen Pitch. Dabei setzte das Team neue Impulse für intelligente, emissionsarme Mobilitätslösungen: Ob Flug, Bahn oder Bus innerhalb Deutschlands, die kundenzentrierte Plattform vereint die bestehenden Insellösungen unterschiedlicher Mobilitätsanbieter und bietet alles aus einer Hand. Kunden legen ihre Präferenzen wie Reisezeit, Preis und Emissionsmenge fest und wählen aus den passenden Angeboten aus. Nach der Inanspruchnahme des gewählten Angebots wird die Nutzung der einzelnen Mobilitätsdienste in einem dezentralen Datenbanksystem („Distributed Ledger Technology“) fälschungssicher gespeichert. Auf Basis von sogenannten „Smart Contracts“, welche die Zahlungsbedingungen der Mobilitätsanbieter enthalten, werden die Zahlungen der Kunden an die Anbieter automatisch veranlasst.

Mit ihrer Projektidee gewann das Team die dritte Challenge „MFund“ sowie ein Treffen mit der Staatsministerin für Digitalisierung, Dorothee Bär.

Der Termin mit der Staatsministerin fand Mitte Juni 2019 im Bundeskanzleramt statt, bei dem die Projektidee vorgestellt wurde. Das Thema weckte großes Interesse bei Frau Bär, da es die Digitalisierung im Verkehrssektor forciert und den Mobilitätsmarkt attraktiver sowie sicherer gestaltet. Um dieses Potenzial zu unterstützen, vermittelte die Ministerin zwei mögliche Kooperationspartner.

Einen herzlichen Dank an Nadine Metzger und Mihai Radulescu Kobler von evosoft sowie David Montgomery und Andres Gonzalez Guilarte von Siemens Mobility für die Unterstützung!