evosoft auf der SPS IPC Drives 2017

Laut dem Messeveranstalter war die 28. Ausgabe der SPS IPC Drives „die größte SPS IPC Drives aller Zeiten“. Mit über 70.000 Fachbesuchern übertrumpfte die am 30. November zu Ende gegangene Automatisierungsmesse sogar das letztjährige Format. Die evosoft war ebenfalls in der Siemens MindSphere Lounge auf der SPS vertreten und nahm außerdem an der Panel Discussion mit Dr. Jan Mrosik teil und steuerte mit mehreren Vorträgen zu den Themen Digitalisierung und MindSphere ihr Know-how bei. Auch unser CEO Ekkehard Reuß verschaffte sich vor Ort einen Eindruck und zieht eine sehr positive Bilanz.  Lesen Sie hierzu das folgende Interview mit Herrn Reuß.

 

Herr Reuß, während der Panel Discussion wurde viel über das Potenzial der MindSphere gesprochen, wie beurteilen Sie dieses?

Ich beurteile das genauso wie die Referenten. Eine ganze Menge an Potenzial ist noch nicht erschlossen, wir sind erst am Anfang und auch die MindSphere ist erst am Anfang. Sie hat in Punkto APIs und Offenheit wirklich sehr gut vorgelegt. Das gleiche gilt vor allem für die MindSphere 3.0, welche jetzt mit einem AWS-Tool-Set an den Start geht und schon out of the Box viel bieten kann. Die Kunden sind heute noch nicht ganz sicher beim Thema Digitalisierung, sie bewegen Fragen wie: „Was brauche ich? Was will ich und was muss ich denn überhaupt tun, um morgen noch konkurrenzfähig zu sein?“ Am Ende des Tages ist das Potenzial der MindSphere genau das und da sehe ich auch die große Stärke der evosoft gemeinsam mit den Kunden Applikationen und Lösungen zu erarbeiten.

 

Welche MindSphere-Ziele für 2018 leiten Sie daraus ab?

Also die Ziele für 2018 sind für mich soweit klar, dass ich sage, wir wollen noch mehr Solutions auf den Markt bringen, wir wollen mehr in die App-Entwicklung gehen und wir wollen die Kunden auf ihrem Weg in die Digitalisierung noch mehr begleiten können. Das heißt zum einen unser Domain Know-how in den verschiedenen Feldern weiter aufzubauen und das heißt auf der anderen Seite, dass wir dann sowohl unser Know-how auf der Automatisierungsseite als auch auf der IT-Seite entsprechend bündeln um  somit für den Kunden diese beiden Welten miteinander verbinden zu können. Das ist ein großer Vorteil der evosoft und das ist auch unser Ziel hier weiterhin voranzugehen.

 

Wo sehen Sie dabei durch unseren Ansatz „Consult to deliver“ die Stärken der evosoft?

Unsere Stärke ist unser Know-how in der Automatisierung und der IT, das ist an dieser Stelle fast schon ein Alleinstellungsmerkmal. Unser Ansatz „Consult to deliver“ ist für mich dabei ein essentiell wichtiger Punkt. Der Kunde möchte nicht nur ein Consulting und dann mit einem Foliensatz alleine gelassen werden, nur um anschließend auf sich gestellt zu versuchen jemanden zu finden, der die Ideen entwickelt und implementiert.  Wir als evosoft kümmern uns vom Anfang bis zum Ende um den Kunden, von der ersten Idee, die er hat, über die gemeinsame Ausarbeitung in Ideation Workshops, bis hin zu einer Lösung, einem Prototyp und schließlich zu einer Realisierung.  Natürlich können wir dem Kunden nach der Implementierung und der Integration in seine Produktionsprozesse bei Bedarf sogar die anschließend nötigen Service-Leistungen anbieten. Das ist der große Vorteil, den die evosoft hier bietet und deswegen ist „Consult to deliver“ für mich ein absolutes Muss.

 

Wie beurteilen Sie unseren diesjährigen Messeauftritt auf der SPS IPC Drives 2017?

Wir haben einen tollen Stand und wir haben sehr gut präsentiert, wie unsere Lösungen zu Themen wie Smart City, Baader oder Rittal App aussehen. Wir sind auch die Ersten, die auch auf MindSphere 3.0 entwickelt haben und zeigen ebenfalls als Allererste Lösungen auf dieser Plattform. Wenn man den Andrang schon am Vormittag gesehen hat, war der Stand hochfrequentiert. Auch die Resonanz von den Kunden ist so wie es aussieht sehr gut. Aus diesen Gründen sehe ich die SPS als klare Erfolgsgeschichte. Der Auftritt und die Art und Weise wie wir  uns als evosoft hier auf der SPS 2017   präsentiert haben, ist für mich auch der Grund zu sagen, dass wir nächstes Jahr wieder dabei sein werden. Abschließend kann ich nur einen großen Dank an das ganze Messe-Team aussprechen, das sowohl vor als auch hinter den Kulissen sehr gute Arbeit geleistet hat.

Vielen Dank für das Interview.